Unterdessen hat der VfL die vom Deutschen Fussball-Bund angeforderte Stellungnahme zur Schilderung der Vorfälle aus Sicht des Vereins am heutigen Donnerstag fristgerecht und mit juristischer Unterstützung in Frankfurt eingereicht. Unter anderem vertreten die "Lila-Weissen" darin die Auffassung, dass eine Spielwiederholung die für alle Beteiligten interessensgerechteste Lösung darstelle, da aus Sicht des VfL keinem der beiden beteiligten Vereine ein Verschulden an dem Sachverhält zuzurechnen sei. Darüber hinaus versichern die Verantwortlichen des VfL Osnabrück, dass im Rahmen der eigenen Möglichkeiten, alles unternommen werde, um zur Aufklärung des Vorfalls beizutragen.
Auch aus diesem Grund hat der VfL die Belohnung ausgesetzt. Die Ermittlungen auf der Suche nach dem Werfer des Feuerzeugs, das Schiedsrichter Martin Petersen während des DFB-Pokalspiels zwischen dem VfL Osnabrück und RB Leipzig am Kopf traf und letztlich zum Abbruch der Partie führte, laufen auf Hochtouren. Fans, die Hinweise in dieser Angelegenheit einbringen können, sind aufgefordert, sich entweder beim VfL Osnabrück oder der Polizei Osnabrück zu melden.
VfL setzt Belohnung aus - Osnabrück jagt den Feuerzeug-Werfer
Der VfL Osnabrück setzt eine Belohnung in Höhe von 5'000 Euro aus für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Feuerzeugwerfers vom Montagabend führen. Sie soll die Ermittlungen der Polizei Osnabrück massgeblich unterstützen, dort sind bisher schon zahlreiche Hinweise eingegangen sind.