Embolo-Transfer in die Bundesliga - neue Details aufgetaucht

Breel Embolo hat den FC Basel in Richtung Gelsenkirchen verlassen. Einige Tage nach dem Bekanntwerden des Transfers sind jetzt auch weitere Zahlen aufgetaucht.

Breel Embolo wechselt für 25 Millionen Euro plus mögliche Bonuszahlungen vom FC Basel zu Schalke 04 (fussballinfos.ch berichtete). Für den Bundesligsiten ist der Zuzug des Schweizer Jung-International der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte und gilt daher als Königstransfer.

Die "Knappen" haben bereits zehn Millionen Euro ans Rheinknie überwiesen. Die weiteren Zahlungen erfolgen in Raten, wie die "Sport Bild" berichtet.

Schalke kurzfristig ins Wettbieten eingestiegen

Der Wechsel nach Gelsenkirchen kommt daher etwas überraschend, weil "S04" erst vor rund zwei Wochen in den Embolo-Poker eingestiegen ist. Damit das 19-jährige Sturmtalent aus dem Nachwuchs der "Bebbi" aber auf keinen Fall bei einem anderen Klub unterschreibt, reiste Schalke-Coach Markus Weinzierl extra ins Schweizer EM-Camp, um persönlich mit dem Objekt der Begierde zu sprechen.

Das persönliche Bemühen führte schliesslich mitunter dazu, dass Embolo auf Schalke unterzeichnet hat. "Schalke ist der perfekte Verein für mich. Sie haben einen neuen Trainer und einen neuen Sportchef, die mich unbedingt wollten", so der glückliche Basler.

"Die Idee, Embolo zu holen, ist bei mir in den ersten zwei Wochen auf Schalke entstanden. Wir brauchen besondere Figuren, mit denen sich die Leute identifizieren", erklärte Sportchef Christian Heidel.

Embolo kassiert drei Mio. Euro im Jahr

Im Werben um Embolo haben die "Königsblauen" Klubs wie Manchester United, RasenBallsport Leipzig, Atlético Madrid, den VfL Wolfsburg, Arsenal sowie Chelsea ausgestochen. Ganz zum Schluss befanden sich nur noch Schalke und ManUtd in der Verlosung. Die "Red Devils" legten ihr Hauptaugenmerk jedoch auf andere Personalien (Ibrahimovic & Mkhitaryan), so dass der deutsche Traditionsverein zuschlagen konnte.

Bei Schalke hat Embolo einen langfristigen Vertrag bis Ende Juni 2021 unterschrieben. Wie die "Sport Bild" zudem erfahren haben will, kassiert der Youngster jährlich drei Millionen Euro.