Zoff bei Italien - Alle gegen Balotelli
25.06.2014 | 10:39
Das Ausscheiden der Italiener in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Brasilien hat auch innerhalb des Teams die Situation zum Eskalieren gebracht. Nach dem 0:1 gegen Uruguay hielt Altmeister Andrea Pirlo (35) in der Kabine eine Standpauke. Der einzige Abwesende war Mario Balotelli, der...
Das Ausscheiden der Italiener in der Gruppenphase der Weltmeisterschaft in Brasilien hat auch innerhalb des Teams die Situation zum Eskalieren gebracht. Nach dem 0:1 gegen Uruguay hielt Altmeister Andrea Pirlo (35) in der Kabine eine Standpauke. Der einzige Abwesende war Mario Balotelli, der sich alleine im Mannschaftsbus befand.
Gegenüber der Presse sagten Pirlo und danach auch Daniele De Rossi (30), dass die "Alte Garde" immer den Kopf hingehalten hat. Nun seien es jedoch jüngere Spieler gewesen, die versagten. Diese Aussagen waren natürlich an die Adresse von Skandalnudel Balotelli gerichtet. "In der Nationalmannschaft brauchen wir Spieler, die kämpfen und keine Bildfiguren", legte De Rossi unmissverständlich nach.
Pech für Milan
Auch vom mittlerweile zurückgetretenen Coach Cesare Prandelli erfuhr der 23-Jährige indirekt heftigen Gegenwind. "Ich habe mich für Mario Balotelli entschieden und ich trage jetzt die Verantwortung...", so der 56 Jahre alte Gentleman.
Auch das Soziale Netzwerk steht nicht still. Auf dem offiziellen Facebook-Account des Stürmers hagelt es Kritik von allen Seiten. Für die AC Milan, die Balotelli nach der WM eigentlich an Arsenal verkaufen wollte, könnte das Geschehene nun ebenfalls negative Folgen haben. Die negative Berichterstattung dürfte die "Rossoneri" um den erhofften Erlös bringen. Ob die "Gunners" sich wirklich ein "Problem" ins Haus holen möchte, bleibt zu bezweifeln.