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Petkovic verzichtet auf Inler - Stocker zurück im Aufgebot

Vladimir Petkovic bleibt bei den WM-Qualifikationsspielen in Ungarn (7. Oktober, 20.45 Uhr, Budapest) und in Andorra (10. Oktober, 20.45 Uhr, Andorra La Vella) seiner Philosophie treu. Auch darum setzt er mit dem aktuellen Aufgebot stark auf "die gute Dynamik im Team" und weniger auf neue Namen. Göhkan Inler fehlt weiterhin. Wieder mit dabei ist dagegen Valentin Stocker.

Der Nationaltrainer setzt in den WM-Qualifikationsspielen auf bewährte Werte. "Wenn ich unsere jüngste Entwicklung analysiere, darf ich feststellen, dass wir auf einem sehr guten Weg und einen Schritt weitergekommen sind", sagt Vladimir Petkovic. Damit spielt er auf den 2:0-Sieg der Schweiz gegen Europameister Portugal zum Start in die WM-Qualifikation an.

Für diesen Erfolg und die Auftritte der Schweiz an der EURO 2016 erhielt er unlängst an einem Nationaltrainer-Forum in Paris viele Komplimente von Berufskollegen. "Das ist schön, aber davon dürfen wir uns nicht blenden lassen. Wir wollen und werden die Bodenhaftung nicht verlieren. Der Weg nach Russland ist noch lang und beschwerlich. Wir haben erst eine Etappe geschafft. Es liegen noch neun vor uns."

Es warten Ungarn und Andorra

Die Etappen zwei und drei stehen im Oktober an. Sie führen das Schweizer Team nach Ungarn und Andorra. Weil im ersten Spiel Granit Xhaka gesperrt ist, plant Petkovic mit 24 Spielern nach Budapest zu reisen. "Xhaka wird alle Trainings mit dem Team bestreiten und am Montag in Andorra einsatzbereit sein", sagt der Nationalcoach und lässt sich nicht in die Karten blicken, wie er im Vergleich zu den letzten Spielen umstellen will.

Während Valentin Stocker (27) wieder zum Aufgebot zählt, plant er nicht mit Gökhan Inler (32), der seit seinem Wechsel von Leicester City zu Besiktas Istanbul sowohl in der Meisterschaft wie auch in der Champions League in allen Spielen grösstenteils von Beginn weg zum Einsatz gekommen ist. "Ich hatte mit Gökhan ein sehr gutes Gespräch und ich verfolge ihn sehr genau. Aber derzeit sehe ich ihn im Nationalteam nicht in einer Hauptrolle, die ein Aufgebot rechtfertigen würde", erläutert Petkovic und ergänzt: "Wir haben eine sehr gute Dynamik im Team, auch darum will ich möglichst wenig verändern."

Gavranovic auf Pikett

Dass Veränderungen trotzdem möglich sind, belegt die Tatsache, dass Mario Gavranovic auf Pikett ist; für Petkovic "ein Zeichen, dass er unter genauer Beobachtung steht und positiv aufgefallen ist." Der 26-jährige Stürmer von Rijeka hat seit seiner während der WM 2014 in Brasilien erlittenen Knieverletzung nicht mehr fürs A-Team gespielt.

Das Schweizer Aufgebot:

Bild: SFV.