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Kiraly wechselt zum FC Fulham

Der TSV 1860 München entspricht dem Wunsch von Gabor Kiraly, zum FC Fulham zu wechseln. Der 38-jährige Keeper, der seit Beginn der Saison 2009/2010 die Nummer Eins im Tor der 'Löwen' war, hat sich dazu entschlossen, das Angebot des englischen Traditionsvereins anzunehmen und machte sich bereits am...

Der TSV 1860 München entspricht dem Wunsch von Gabor Kiraly, zum FC Fulham zu wechseln. Der 38-jährige Keeper, der seit Beginn der Saison 2009/2010 die Nummer Eins im Tor der 'Löwen' war, hat sich dazu entschlossen, das Angebot des englischen Traditionsvereins anzunehmen und machte sich bereits am Dienstag auf den Weg zur sportmedizinischen Untersuchung. Über die Transfermodalitäten haben die beiden Clubs Stillschweigen vereinbart.

"Es ist absolut nachvollziehbar, dass Gabor diese einmalige Herausforderung im Geburtsland des Fussballs annimmt. Aus Respekt vor ihm sind wir seinem Wunsch nachgekommen. Gabor ist durch und durch Profi auf und neben dem Platz. In den letzten fünf Jahren hat er alles für 'Sechzig' gegeben. Für die lange, ausgesprochen gute und zuverlässige Zusammenarbeit bedanken wir uns ganz herzlich und wünschen ihm viel Erfolg beim FC Fulham", erklärt Gehard Poschner, Sportchef der 'Löwen'.

Lachendes und weinendes Auge

Gabor Kiraly verlässt die 'Löwen' mit einem weinenden und einem lachenden Auge: "Meine Vereine sind auch immer Heimat für mich gewesen. Und in den letzten fünf Jahren war ich an der Grünwalder Strasse zu Hause. Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt, denn Sechzig geht unter die Haut. Das habe ich schon gesagt, als ich hierher kam und genauso habe ich 1860 auch erlebt. Die Löwen werden immer zu meinem Leben gehören. Ich möchte mich ganz besonders bei unseren Fans bedanken, die immer hinter der Mannschaft und mir standen. Ich freue mich natürlich sehr auf meine Aufgabe. Das Angebot hat mich sehr gereizt und ich möchte mich auch dort mit allem, was dazu gehört, unter Beweis stellen."

Gabor Kiraly absolvierte 168 Spiele im Trikot der 'Weiss-Blauen' und spielte davon 51 Mal zu Null. Zudem gehen vier Asssists auf das Konto des ungarischen Rekordnationaltorhüters