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1.FC Nürnberg schreibt rote Zahlen

(Bildquelle: fussballinfos)

Auf der Bilanz-Pressekonferenz des 1. FC Nürnberg zum Geschäftsjahr 2014/2015 am Sonntag, 11.10.15, gab Michael Meeske das Bilanzergebnis bekannt.

Der 1. FC Nürnberg weist in der Saison 2014/15 zum Bilanzstichtag 30.06.2015 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,1 Mio Euro nach Steuern (Vorjahr: Jahresüberschuss von 0,4 Mio € Steuern) aus. Demzufolge erhöht sich der nicht durch Vereinsvermögen gedeckte Fehlbetrag auf 3,2 Mio. Euro (Vorjahr: 1,2 Mio. €). Dem gegenüber stehen allerdings stille Reserven des 1. FC Nürnberg in ausreichender Höhe.

Die Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag verringerten sich um 2,6 Mio. Euro auf 16,2 Mio. Euro (Vorjahr: 18,8 Mio. €). Die Umsatzerlöse betrugen in der Saison 2014/15 47,2 Mio. Euro und reduzierten sich somit zur Vorsaison um 17,2 Mio. Euro (Vorjahr: 64,4 Mio. €). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus den verminderten Einnahmen aus der medialen Vermarktung (- 12,0 Mio. €) sowie den geringeren Spielerträgen (- 6,6 Mio. €).

Aufwendungen verringerten sich

Die Aufwendungen verringerten sich um 14,6 Mio. Euro auf 49,3 Mio. Euro (Vorjahr: 64,0 Mio. €). Der für 2. Liga-Verhältnisse hohe Personal-Etat im Lizenz-Bereich stellt mit 16,0 Mio. Euro den grössten Aufwandsposten dar.

"Absteigertypisch entsprechen die Personalaufwendungen des Sportbereichs nicht dem Ertragspotential, was im Falle eines mittelfristigen Verbleibs in Liga 2 zu entsprechendem Anpassungsbedarf führen würde", unterstreicht der Kaufmännische Vorstand des 1. FC Nürnberg, Michael Meeske.

2,3 Millionen Euro Nettotransferüberschuss

Der Nettotransferüberschuss betrug zum Bilanzstichtag 2,3 Mio. Euro. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass den Bruttotransfererlösen in Höhe von 14,3 Mio. Euro Aufwendungen für Transfers (5,1 Mio. €) sowie laufende Abschreibungen auf Spielerwerte (2,3 Mio. €) und Buchverluste aus dem Abgang von Spielerwerten (4,5 Mio. €) gegenüber stehen.